Was macht eine gute Universität aus

Studium – die Frage nach der richtigen Uni
Wer ein Studium beginnen möchte, fragt sich natürlich, welche Universität die richtige ist. Als Kriterien werden oftmals nur die Lage und die Kosten herangezogen, doch eine auf den ersten Blick teurere Ausbildung kann aufgrund der Qualität der gewählten Universität durchaus günstiger kommen, als es bei einer preiswerteren Universität möglich währe. Neben der Qualität der Professoren sind auch die studentische Betreuung und die Zusatzangebote durchaus in die Berechnung mit einzuziehen.
Professoren und die neueste Technik
Das mit Abstand wichtigste Kriterium ist natürlich die Lehrqualität der Professoren. Es gibt kaum etwas für die Aufmerksamkeit Tödlicheres, als wenn ein Lehrer mit Grabesstimme im Schneckentempo sein Skript vorliest und welches nach Möglichkeit auch aus einem Text, der in den letzten zwanzig Jahren nicht an die Zeit angepasst wurde, besteht. Eine Vorlesung sollte sich heute an der Realität orientieren und nicht aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft stammen. Die Professoren der renommierten Harvard Universität haben es geschafft, selbst so trockenen Stoff wie Jura lebendigen zu präsentieren, sodass ihre Vorlesungen zu den beliebteste an der ganzen Universität zählen. Harvard nutzt die modernen technischen Möglichkeiten, um die Studenten zu erreichen, die Juristen thematisieren online das alltägliche moralische Dilemma, dem der Jurist ausgesetzt ist, mit der anschaulich in Szenen, was die Studenten begeistert. Das die Vorlesungen online übertragen werden hat daneben auch den Vorteil, dass die Studierenden zum einen den Vortrag aufzeichnen und bei Bedarf nochmals ansehn können, zum anderen bekommen sie mit Sicherheit mehr von dem Stoff mit, als es in den meist überfüllten Hörsälen möglich ist. Durch den Unterhaltungswert der Vorlesung bleibt deutlich mehr im Gedächtnis haften, als wenn der Student stur auswendig lernen muss.
Tutoren, Betreuung und Equipment
Für den Student steht der Tutor als Betreuer eigentlich im Vordergrund, der Professor sollte allerdings für seine Studenten auch stets ein offenes Ohr haben. Gerade im Rahmen von Hausarbeiten und Seminaren stellen die Studenten an einigen Universitäten immer wieder fest, dass sie von den Betreuern alleine gelassen werden, bei den Anfangssemestern führt dies nicht nur zu Frust, sondern auch oftmals zu dem Wunsch, das Studium abzubrechen. Eine gute Universität sorgt für entsprechende Tutoren und verschafft den Professoren ausreichend Zeit für die Studenten, in dem sie ihn von der großen Menge an Verwaltungsarbeiten entlastet. Durch die Bildung von Arbeitsgruppen für Hausarbeiten oder auch für Fachseminarbesuche wird den Studenten eine Grundlage für kommunikative Zusammenarbeit an die Hand gegeben, die ihnen den Weg durch den Universitätsdschungel erleichtert und viele auch aufgrund des Gruppenzwangs zu Disziplin und geistigen Höchstleistungen anspornt.
Verwaltung und Co.
Sicherlich ein Kriterium für eine gute Universität sind Verwaltung und Organisation. Werden die Semesterpläne rechtzeitig herausgegeben, sind alle Unterlagen jederzeit verfügbar, richten sich die Öffnungszeiten der studentischen Betreuung und der Verwaltung nach den Vorlesungszeiten oder wird es für den Studenten schwierig das Büro zu erreichen, alles Fragen, die bei einer guten Universität positiv zu beantworten sind. Auch das Einschreibesystem spielt eine Rolle, hier geht es um Fragen, wie viel Spielraum hat der Student für seine Rückmeldung, ist er nur eine Nummer im System oder kann er im Sekretariat bei verwaltungstechnischen Problem Hilfe bekommen und vieles mehr.
Bildquelle: © Dirk Pollzien / PIXELIO
Dezember 5th, 2011 at 19:43
Danke schön für diesen Blogpost! Ich schaue durchaus seit lang anhaltender Zeitspanne auf der Suche hinter einer tauglichen Fernuniversität. Dieser Beitrag an dieser Stelle hilft mir ausgesprochen gut weiter.